Leben in Gemeinschaft GmbH
Nenndorfer Str. 31 B
30952 Ronnenberg

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Die Häusliche Betreuung

Das Konzept

  • Gruppenbetreuung und häusliche Einzelbetreuung von Menschen mit Betreuungsbedarf durch ausschließlich ehrenamtliche speziell geschulte MitarbeiterInnen
  • Qualitativ hochwertige Betreuung durch eine fundierte Vorbereitung und eine kontinuierliche fachliche Begleitung der Ehrenamtlichen
  • Möglichst geringe Betreuungskosten für die Betroffenen oder Angehörigen
  • Pauschale Aufwandsentschädigungen für die HelferInnen jährlich bis zur Höhe von 2.400,00 €

Einzugsbereich

  • Ronnenberg, Gehrden, Barsinghausen sowie Hannover Wettbergen, Badenstedt und Davenstedt

Örtlichkeit des Betreuungsangebots und zeitliche Ausrichtung

  • Das Betreuungsangebot in der Häuslichkeit der zu betreuenden SeniorInnen soll mehrmals monatlich / wöchentlich in regelmäßigen Abständen angeboten werden
  • Das Gruppenangebot findet derzeit 2x w?chentlich für die Bewohner der Wohngemeinschaft in Redderse statt

Versicherungsschutz

Es besteht eine Haftpflicht- und Unfallversicherung

Inhaltliche Arbeit des Betreuungsdienstes

Häusliche Betreuungsdienste und Gruppenangebote sind grundsätzlich sehr individuelle und flexible Betreuungsangebote. Sie tragen sowohl den M?glichkeiten und Bedürfnissen der demenzkranken Menschen weitgehend Rechnung als auch denen ihrer pflegenden Angehörigen. Sie sollen den pflegenden Angehörigen entlasten und unterstützen. Um eine wirkliche Entlastung der Angehörigen zu ermöglichen, sollte ein Betreuungseinsatz im Rahmen eines Häuslichen Betreuungsdienstes mindestens 2 Stunden dauern. Im Einzelfall können aber auch kürzere Betreuungszeiten sinnvoll sein. Die tägliche Höchstdauer der Betreuung beträgt 6 Stunden. Es ist anzustreben, dass ein Demenzkranker immer von der gleichen Person betreut wird. Eine häusliche Betreuung kann unabhängig, aber auch parallel und ergänzend zu einer Betreuungsgruppe genutzt werden.

Fortbildung der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen

Ergänzend zu der Grundschulung und fachlichen Begleitung sollen regelmäßig Fortbildungen angeboten werden. Gewünscht wird nur die Organisation der Fortbildungen durch die KoordinatorIn, keine Durchführung. Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen erhalten vor ihrem ersten Einsatz eine Grundschulung von mindestens 20 Stunden. Dies geschieht in Kooperationen mit z. B. Volkshochschulen und / oder Familienbildungsstätten. Hier werden zunächst grundlegende Informationen zu gerontopsychiatrischen Erkrankungen, insbesondere Demenzen, der Situation pflegender Angehöriger und den Versorgungsstrukturen für die Erkrankten und deren Angehörigen vermittelt. Der Schwerpunkt der Schulung soll in der Vermittlung eines demenzgerechten Umgangs und den adäquaten Beschäftigungsmöglichkeiten mit dem Demenzkranken liegen. Diese Inhalte werden in Theorie und möglichst in der Praxis angeboten.

Fachliche Begleitung der ehrenamtlichen BetreuerInnen, Besprechungen (Information / Erfahrungsaustausch) durch die KoordinatorIn

Regelmäßige begleitete Zusammenkünfte der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sind ein wichtiges Instrument zur kontinuierlichen Qualifizierung und fachlichen Begleitung der BetreuerInnen. Sie sollen Raum für einen persönlichen Erfahrungsaustausch, insbesondere auch zum aktuellen Befinden der einzelnen MitarbeiterInnen bei ihrer Betreuungstätigkeit bieten, ebenso für "Fallbesprechungen", Austausch über erfreuliche und problematische Situationen mit den einzelnen Betreuten und auch den Angeörigen.

Weitere Maßnahmen zur Qualitätssicherung

  • Schriftliche Vereinbarung mit den BetreuerInnen über die Rahmenbedingungen der Einsätze
  • Erheben der Biografie des Erkrankten mit der / dem pflegenden Angehörigen
  • Begleitung beim Erstkontakt im häuslichen Bereich durch die begleitende Fachkraft
  • kurze Dokumentation der Betreuungseinsätze der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen
  • Vernetzung, Nutzung örtlicher Ressourcen